850-Jahr-Feier: Zum Bieranstich in Neuenbürg donnerten die Kanonen


Am Freitag stieg ein begeisternder Rockabend, am Samstag ab morgens schon ein bunter Trödelmarkt, gegen Abend dann ein lauter Bieranstich. Die Neuenbürger wussten, wie man auf der Schlosswiese 850 Jahre eigene Geschichte gebührend feiert. Auch am Sonntag war ein umfangreiches Programm geplant. Gedenken, Genuss und Geselligkeit standen an.

Etliche Prominenz konnte Heinrich Süß, Erster Bürgermeister Weisendorfs, zum Bieranstich im großen Festzelt begrüßen. Stefan Müller, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär, war erschienen; ebenso MdL Walter Nussel, Landrat Alexander Tritthart. Natürlich auch Max Freiherr von Gagern mit Frau Irina, die vorab in ihren neu sanierten Schlosshof geladen hatten (Bericht folgt). Ehrengäste waren auch Bernd Seeberger, benachbarter Bürgermeister, genauso Raiba-Vorstand Edmund Kainer, Pfarrerin Maria Reichel, die zweiten und dritten Bürgermeister Karl-Heinz Hertlein und Angelika Tritthart. Neben der Beschäftigung mit der Historie hatten die Festredner unisono das Engagement der Neuenbürger gelobt, ihren kleinen, oft schwer bedrängten Ort in die Neuzeit gerettet und zu einem liebenswerten Wohnort gemacht zu haben. Für ihr Engagement und die Organisation zur 850 Jahr-Feier bedachte Bürgermeister Süß stellvertretend Heike Kraus und den Hausherrn Max von Gagern mit Präsenten. Von Landrat Tritthart gab es in seiner Funktion als Sparkassenverwaltungsrats-Vorstand einen Scheck entsprechend der Jubiläumszahl. Und dann krachten die Böller zu eben diesem Jubiläum draußen auf der Schlosswiese, während drinnen Heinrich Süß mit zwei sicheren Schlägen das Fass anstach, ohne dass auch nur ein Tropfen verloren ging.

Der vom Morgen bis über Mittag hinaus besuchte Trödelmarkt fand ebenfalls im  malerischen Ambiente der Schlosswiese statt. Allerdings waren anstatt der angemeldeten 25 nur 15 ausschließlich private Anbieter vor Ort. Offenbar den hohen Temperaturen geschuldet. Bei denen dennoch Ski-Ausrüstung zum Verkauf stand, dazu ein gut erhaltener Holzschlitten, viel sportliches Gerät bis hin zu modernen Walking Sticks. Aktuelle Damen- und Kindermode gab es. Und wer ein Herz für altes Geschirr, Gläser, Milchkannen und Töpfe hat, der konnte reichlich „Beute“ machen. Auch bei alten Schallplatten, Büchern, CDs oder modernerer Elektronik und dem so  zahlreich angebotenen Kinderspielzeug. Ganz besonders aber war ein Teil einer vielfältigen Afrika-Sammlung, die nur aus häuslichen Platzgründen zum Verkauf stand. Sie hätte sicher das Herz jedes Afrika-Liebhabers höher schlagen lassen. Absolut passend zur afrikanischen Hitze vor Ort.

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