Trend zur Verdichtung: Wohnanlagen statt leere Grundstücke


Der Trend, bisher leere Flächen im Ortskern für Wohnbebauung zu nutzen, hält an. Auch auf ehemals großzügig geschnittenen Grundstücken, wo heute anstatt eines Zweifamilienhauses eher eine kompakte Wohnanlage geplant ist.

Genauso geschieht es in der Siedlerstraße 36, gelegen an der südlichen Ortsausfahrt. Die Mitglieder des Bauausschusses hatten sich erneut mit einem vom Landratsamt bereits genehmigten Antrag zum Bau eines 5-Familien-Hauses mit elf Stellplätzen zu beschäftigen. Denn die Firma Teuber-Kaiser-Bau will jetzt die große Dachgeschosswohnung in zwei kleinere Wohnungen umwandeln. Die Anzahl der Stellplätze für das nunmehrige 6-Familien-Haus bleibt. Obwohl man im Bauamt meinte, dass es „eng werden könnte mit den Stellplätzen bei den vielen Wohnungen“ und obwohl bekannt war, dass nicht alle Nachbarn unterschrieben hätten, genehmigte der Bauausschuss den neuen Bauantrag einstimmig.

Ungeteilte Zustimmung gab es zum Neubau einer Eigentumsanlage mit acht Wohneinheiten und Nebengebäuden in zweiter Reihe hinter der Vorstadtstraße 5 und 7. Dort, im Anschluss an das historische Gasthaus „Zur Schwane“ und einer Scheune, verdichtet die Leben+Raum Projektentwicklung ein bisher leeres Areal. Für die Zufahrt zur Wohnanlage im Westen müssen jedoch einige marode Gebäude oder Teile an und nahe der Vorstadtstraße, besonders die Hausnummer 1 weichen. Da das geplante Projekt im Bereich der Ortskernsanierung liegt, war auch Stadtplaner Rosemann von Topos Team in das Vorhaben eingebunden. Besonders positiv bewertete die Verwaltung, dass für jede Wohnung ein Stellplatz und ein Carport vorgesehen sind. Die Größe der Wohnungen hätte dies nicht bedingt.

Nach Sitzungsende gab Bürgermeister Heinrich Süß bekannt, dass im Ortsteil Buch die alte Straßenbeleuchtung aus den 80er-Jahren auf LED-Beleuchtung umgestellt wird. Die Ortsdurchfahrt ist davon ausgenommen, weil dort bereits Energie effizientere, gelbe Lampen eingesetzt sind. Mit den Jahren werden in der Gemeinde schrittweise alte wie neuere Lampen auf LEDs umgerüstet. Allerdings sollten aus Gründen der Wirtschaftlichkeit selbst die gelben Leuchten immerhin zehn bis zwölf Jahre im Einsatz sein.

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